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Nachrichten rund ums Murrhardter Wetter


  22.05.2018 - veröffentlicht von Freddy Friedhoff    Bookmark and Share

Der Murrhardter Wetterverlauf im Mai 2018
:-)

Der Maifeiertag 2018 und seine damit verbundenen Freiluftaktivitäten fiel zwar nicht wie im vergangenen Jahr Regen und einstelligen Temperaturwerten zum Opfer, richtig gemütlich war er mit maximal 15° Celsius aber auch nicht. Bei einem frischen Wind aus unterschiedlichen Richtungen konnte sich die Sonne nur selten gegen dicke Wolken durchsetzen. Wenigstens blieb es von oben trocken. Je weiter die Woche fort schritt, desto angenehmer wurde die Witterung. Am Mittwoch und Donnerstag verharrte das Thermometer noch unter der 20er-Marke, dann wurde es bei strahlendem Sonnenschein und keiner einzigen Wolke am Himmel von Tag zu Tag wärmer. Am ersten Maiwochenende lag das Maximum der Temperatur um 25° Celsius, der tagsüber immer wieder auflebende Wind wurde schon fast als angenehm empfunden.

Die Kehrseite der Medaille des sonnigen Wetters war, dass die Waldbrandgefahr von Tag zu Tag stieg. Der letzte nennenswerte Niederschlag war am 28. März gefallen. Die in Summe acht Millimeter Regen im April waren bezüglich Senkung der Waldbrandgefahr fast vernachlässigbar. Mit sehr sonnigem Wetter ging es auch durch Kalenderwoche 19. Kaum eine Wolke störte in den ersten drei Tagen die Sonneneinstrahlung. Damit konnte das Thermometer in der Spitze bis auf mittlere 20er-Werte steigen.

Eine Ausnahme bezüglich Sonnenschein bildete Fronleichnam. Der Vatertag war eher bewölkt, am Abend fielen sogar ein paar wenige Tropfen Regen vom Himmel. Nach einem wieder sonnigen Samstag stand am Sonntag (13.) eine Änderung in der Wetterküche an. Inmitten der Eisheiligen schwappte feucht-warme Mittelmeerluft über die Alpen. Die Wetterdienste hatten für den Tagesverlauf zum Teil heftige Unwetter vorhergesagt. Die Region Murrhardt bekam davon tagsüber zwar gewitterträchtige Luftmassen ab, zur Zündung reichte es bei uns nicht. Am Abend und in der Nacht zum Montag, dem Eisheiligen Bonifazius, streiften uns dann die Ausläufer einer quer von Südosten nach Nordwesten über Deutschland liegenden Gewitterlinie, leichter Landregen setzte ein. Bis zum Montagmorgen waren etwa 14 Liter Wasser pro Quadratmeter auf den ausgedörrten Boden gefallen. Man konnte die Flora förmlich jauchzen hören.

Die Woche zu Pfingsten hin gestaltete sich wechselhaft. Nach einem eher regnerischen und kühlen Montag präsentierte sich der Dienstag sonniger und damit auch wärmer. Am Mittwoch waren Schauer angesagt, teils auch mit Blitz und Donner, der Donnerstag zeigte sich von früh bis spät nebelverhangen grau und kühl mit Niederschlägen am Vormittag.

Am Pfingstwochenende fielen in der Nacht zum Sonntag knappe 10 Liter Regen pro Quadratmeter. Tagsüber war es bei unterschiedlicher Bewölkung und leichten Winden in der Spitze zwischen 18° Celsius und 26° Celsius warm, wobei am Pfingstmontag die Gewitterneigung zunahm, es zur Zündung bei uns allerdings nicht reichte.



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