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Nachrichten rund ums Murrhardter Wetter


  18.02.2019 - veröffentlicht von Freddy Friedhoff    Bookmark and Share

Der Murrhardter Wetterverlauf im Februar 2019
:-)

Drei Tage lang mussten wir uns im Februar 2019 noch mit dem vom Januar bekannten grauen Wetter begnügen. Es wollte einfach nicht richtig hell werden, die Frühtemperaturen lagen um den Gefrierpunkt tagsüber fiel kaum messbarer Niederschlag in Form von Nebelnässen und Schneegriesel. Kalenderwoche sechs startete dann nach einer sternenklaren Nacht sonnig. Im Lauf der Woche drehte die großräumige Luftströmung dann wieder auf Richtung Südwesten. Die klaren Tage und vor allem die klaren Nächte hatten aber zur Folge, dass das Thermometer in der Nacht bis auf -6° Celsius in den Keller sackte. Tagsüber stieg es, mit Ausnahme des grau Wolken verhangenen Donnerstags (7.), mit Unterstützung der Südwestdüse knapp über 10° Celsius in den Positivbereich.

Zum Wochenende hin hatten die Wetterdienste von Westen her den Durchzug eines Sturmtiefs angekündigt. Schon im Lauf des Samstags frischte der Wind ein wenig auf, wir blieben aber bis in den Sonntagnachmittag mit milder Luft im Einfluss der dominierenden Südwestströmung. Um 17:00 Uhr fegte die Kaltfront des Sturmtiefs Uwe mit einigen ruppigen Böen und einem fünfminütigen Starkregen über Murrhardt hinweg. Hinter der Front war das Wetter recht ruhig, nur ab und zu erhoben sich noch ein paar Böen mit Schauereinlage.

Bis Montagmorgen war das Thermometer auf plus zwei Grad Celsius gefallen, aus dichter Bewölkung fielen vereinzelt Tropfen, in Höheren Lagen auch Schnee oder Schneeregen. Die eingeflossene arktische Kaltluft hielt sich am Dienstag bei einigen Sonnenlücken in den Wolken noch hartnäckig. Die Nacht zum Mittwoch war schließlich meist sternenklar, das Thermometer konnte so am Morgen auf -3° Celsius fallen. Tagsüber wurden wird dann unter Einfluss des starken Hochdruckgebiets Dorit von viel Sonnenschein verwöhnt, eine regelrechte Erquickung für Geist und Seele. Das Hoch war wirklich sehr kräftig und behielt bis über das Wochenende hinaus Standfestigkeit. Zwar blieb es in den Morgenstunden jeweils frostig, tagsüber konnte das Thermometer aber bei maximaler Sonnenscheinausbeute schnell ansteigen.

Das Wetter in Kalenderwoche acht stand zum Start der Woche noch unter dem Einfluss von Dorit. Ab Dienstag machte sich der Einfluss von Tief Werner bemerkbar, dessen Kern über das Nordmeer in Richtung Osten zog und in seiner Schleppe Wolken vom Atlantik her mitbrachte.





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