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Nachrichten rund ums Murrhardter Wetter


  15.07.2019 - veröffentlicht von Freddy Friedhoff    Bookmark and Share

Der Murrhardter Wetterverlauf im Juli 2019
:-)

Der zweite Sommermonat des Jahres 2019 begann zunächst einmal mit einem sehr drückenden und dampfigen Tag. Zwar stieg das Thermometer nicht mehr wie Ende Juni auf weit über 30° Celsius, dafür lag der Taupunkt schon am Vormittag um 19 Grad. Ab 16 Grad nach oben darf ob großer Schwüle gejammert werden.

In der Nacht zum Dienstag floss dann unter Einfluss von Hochdruckgebiet Winnie etwas trockenere und kühlere Luft nach Deutschland. So war der zweite Tag des Monats viel angenehmer zu ertragen. Die Quecksilbersäule zeigte in der Spitze gerade mal noch 26° Celsius an, in der Nacht war die Temperatur auf 15° Celsius gefallen. Eine Wohltat nach der Serie von zum Teil tropischen Nächten. Über das erste Juliwochenende blieb es bei einem Mix aus Sonne und Wolken und sommerlichen Temperaturwerten. Am frühen Sonntagmorgen zog eine Gewitterlinie von West nach Ost über uns hinweg und brachte rund fünf Liter Regen pro Quadratmeter mit. Eine Wohltat nach 14 vollkommen niederschlagsfreien und vor allem teilweise sehr heißen Tagen.

Kalenderwoche 28 startete mit ein wenig Dunst nachdem es in der Nacht auch wieder ganz leicht geregnet hatte. Klammheimlich sickerte mehr und mehr kalte Luft aus nördlichen Breiten in Richtung Mitteleuropa. Die Nächte waren ruckzuck wieder weit vom Attribut tropisch entfernt, das Thermometer sackte bis auf sechs Grad Celsius ab. Auch tagsüber war es durch diese Woche mit um 20° Celsius nur verhalten warm. Eine Ausnahme bildete der etwas sonnigere Mittwoch mit 24° Celsius. Dafür kam am Donnerstag (11.) ein wenig Regen auf. Allerdings nur so wenig Regen, dass es ihm unter dem dichten Laubdach der Bäume nicht reichte, um auf den Boden zu gelangen.

Ein ganz anderes Kaliber hatten die Niederschläge, die mit Gewittern ab Freitag über uns kamen. Am fünften Tag der Woche gab es immer wieder mal ein Donnerwetter mit kurzzeitigen Starkregen, der Samstag war ruhiger, sonniger und am Sonntag, dem französischen Nationalfeiertag, legten Blitz und Donner am Nachmittag wieder los. Immerhin waren so knapp 40 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, eine Wohltat für die nach Wasser lechzende Flora und Fauna.

Zur Monatsmitte und damit auch zur Sommerhalbzeit lag der Sommertemperaturdurchschnitt wegen des überaus warmen Junis um knapp 2,5 Grad über dem Mittelwert von 1961 bis 1990. Auch hatte die heiße Jahreszeit bis dahin schon neun Tage mit einer Höchsttemperatur von 30° Celsius oder mehr gebracht. Davon lag allerdings keiner im Juli! Beim Niederschlag gab es ein Defizit gegenüber dem Vergleichszeitraum.

Die zweite Julihälfte startete ob der Feuchtigkeit der vergangenen Tage mit Dunst und Nebel, die sich aber recht flott auflösten.





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