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Nachrichten rund ums Murrhardter Wetter


  17.09.2019 - veröffentlicht von Freddy Friedhoff    Bookmark and Share

Der Murrhardter Wetterverlauf im September 2019
:-)

Bekanntlich ist am 1. September aus meteorologischer Sicht Herbstanfang. Dies machte sich in diesem Jahr zunächst einmal nur dadurch bemerkbar, dass die Nachttemperaturen merklich fielen und am Dienstag (3.) mit sechs Grad Celsius einen vorläufigen Tiefstwert erreichten. Tagsüber hingegen blieb es bis Mittwoch unter dem Einfluss von Hochdruckgebiet Elektra bei einem sommerlichem, absolut Freibad tauglichem Wetter mit Spitzenwerten der Temperatur bis um 25° Celsius. Dies alles änderte sich in der Nacht zum Donnerstag (5.) mit dem Hereinzug von Tief Ferdinand. Sehr dunkle Wolken hingen am Morgen über der Markung, aus denen auch ein paar wenige Spritzer Regen fielen.

>An Mariä Geburt da fliegen die Schwalben furt< heißt der Spruch zum Lostag 8. September. In diesem Jahre brauchten wir wir uns nicht zu wundern, wenn sie wirklich nahrungsreichere Gebiete im Süden aufsuchten, denn in den frühen Morgenstunden setzte leichter Regen ein, der in unterschiedlichen Intensitäten bis in späten Abend hinein anhielt. Temperaturwerte um 11° Celsius machten den Tag noch ungemütlicher. Am Montagmorgen zeigte ein Blick auf die Skala des Regenmessers 15 Liter pro Quadratmeter an. Wichtiger Regen für den, nach mittlerweile auch wieder zwei niederschlagsfreien Wochen, staubtrockenen Boden.

Der Start in Kalenderwoche 37 war zunächst noch von jeder Menge Wolken und Nieselregen geprägt. Die Nullgradgrenze war auf etwa 1500m gesunken, sodass in den Alpen der Niederschlag bis auf diese Höhe vorübergehend als Schnee nieder ging. Mittlerweile war der Ex-Hurricane Dorian, der vor Wochenfrist große Teile der Bahamas verwüstet hatte, als Tiefdruckgebiet vor Island angekommen. Als Gegenpol bildete sich ein kräftiges Azorenhoch, das uns schon ab Dienstag spätsommerliches Wetter bescherte. Diese Witterung war sehr robust und hatte bis über das Wochenende Bestand. Tag für Tag stieg das Thermometer wieder etwas höher und zeigte am Sonntag (15.) bei einem blank gefegten Himmel knapp 27° Celsius an.

Am Montagmorgen kündigte eine leicht aufgelockerte Bewölkung einen Wetterwechsel an, die Hochdruckgebiete wurden von Tief Ignaz abgedrängt. Der Dienstag (17.) startete zunächst einmal mit einem kaum messbaren Nieselregen bevor am Nachmittag doch noch die Sonne hervor kam und die Quecksilbersäule ein klein wenig anhob. Bemerkbar machte sich nämlich schon Kaltluft, die aus Norden in die Region geflossen war. So schaffte das Thermometer noch nicht einmal mehr die 20-Gradmarke zu knacken. Nach einer bis sechs Grad kühlen Nacht ging es sonnig aber kühl weiter.


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