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Nachrichten rund ums Murrhardter Wetter


  28.09.2020 - veröffentlicht von Freddy Friedhoff    Bookmark and Share

Der Murrhardter Wetterverlauf im September 2020
:-)

Der Start in den Herbst 2020 war von einigen Schauern und einer Tageshöchsttemperatur von 16° Celsius geprägt. Zwar wurde es dann von Tag zu Tag wieder ein wenig wärmer, der lange Arm von Tief Ottilie, das mit seinem 983 hPa-Kern am südlichen Zipfel des Europäischen Nordmeers lag, brachte aber nach wie vor viele Wolken nach Deutschland und in die Region. Zum ersten Septemberwochenende hin war Ottilie dann so freundlich und verabschiedete sich in Richtung Osten. Ihr folgte das Hoch Jurij, das eine riesige und starke Hochdruckbrücke vom Atlantik längs über Europa bis zum Schwarzmeer ausbildete. Die Folge war, dass wieder vermehrt trocken-warme Luft aus Süden herantransportiert werden konnte. So waren die Nächte meist klar und damit auch in den einstelligen Bereich hinein kühl, tagsüber sorgte die ungehinderte Sonneneinstrahlung für rasch ansteigende Temperaturwerte gut über 20° Celsius.

Zum Ende der ersten Dekade sorgte am Donnerstag (10.) die Wolkenschleppe des kleinen Zwischentiefs Quinta für bedeckten Himmel und auch für einen Maximalwert der Temperatur, der deutlich unter demjenigen des Vortags lag. Aber schon am zweiten Septemberwochenende holte der Sommer noch einmal Anlauf, um Süddeutschland zu überrennen. Unter Einfluss des Hochs Leiki wurde bei einem meist nur leicht verschleierten Himmel mehr und mehr heiße Luft aus Süden herantransportiert. Diese führte am Montag (14.) zu einer Höchsttemperatur von knapp unter 30° Celsius.

Im Wochenverlauf war es dann in der Spitze mit maximal um 25° Celsius nicht mehr ganz so warm, die sonnige Witterung blieb uns aber durchweg erhalten. Zum Start in die dritte Dekade und damit zum kalendarischen Herbstanfang stand ein Witterungswechsel ins Haus. Die mächtige Hochdruckbrücke von den Azoren quer über Europa bis nach Russland hinein hatte zwar weiterhin Bestand. Diese wurde allerdings von zwei Reihen kleinerer Tiefs, eine Reihe über Skandinavien sowie eine Suite über dem Mittelmeer, in die Zange genommen und bearbeitet. Zu Start in Kalenderwoche 39 blieb es zunächst noch sonnendurchflutet, es wurde mit etwa 25° Celsius auch noch einmal angenehm warm. Ab Wochenmitte zeigte sich der bevorstehende Witterungswechsel in Richtung herbstlich an. Es zogen mehr und mehr Wolken auf, wurde kühler und begann am Donnerstagabend (24.) mit einem Guss auch zu regnen. Ein zweiter starker Schauer folgte in der Nacht. Nach einem noch recht freundlichen Freitag setzte am Samstagmorgen (26.) ein 24-stündiger Dauerregen ein. Bis Sonntag waren an jenen vier Tagen dann zwar rund 50 Liter Niederschlag auf den Quadratmeter gefallen, die Murr stieg aber nur ganz leicht an. Ein gutes Zeichen dafür, dass der Regen gut vom Boden aufgenommen werden konnte. Am Sonntag hieß es durchatmen, die Luft war kühl, klar und rein.

Die letzte Septemberwoche startete mit 3,9° Celsius recht frisch, tagsüber gab es viel Sonnenschein.


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